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Handbuch Singen-Bewegen-Sprechen - N. Huppertz



Norbert Huppertz:

Handbuch Singen-Bewegen-Sprechen

Norbert Huppertz:

Der Brief der hl. Edith Stein
"Singen-Bewegen-Sprechen" ist das Bildungsmodell für Kinder im Kindergarten und in der Grundschule. Durch die Kooperation mit den Lehrkräften der Musikschulen werden die Fachkräfte im Elementar- und Primarbereich unterstützt in ihrem Bildungsauftrag.

Nachweislich konnte in der Erprobungsphase gezeigt werden, dass das Bildungsmodell fruchtet, indem u. a. die Schulfähigkeit gesteigert wurde. Der Orientierungsplan für Erziehung und Bildung im Kindergarten und der Bildungsplan der Grundschule werden so wirksamer umgesetzt. Die Landesregierung in Baden Württemberg hat richtig entschieden mit Singen-Bewegen-Sprechen die Kinder unseres Landes zu bilden, um so mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu erlangen. Das Bildungsmodell wird für die Bundesrepublik Modellcharakter haben. Es werden so nicht mehr 10 % aller Kinder eines Jahrganges bei der Einschulung auf der Strecke bleiben.

Den Erfolg illustrieren die folgenden Aussagen aus der Erprobungsphase:
"Die Einschulungsquote wurde erhöht."
"Singen-Bewegen-Sprechen ist die absolute Antwort auf den baden-württembergischen Orientierungsplan."
"Singen-Bewegen-Sprechen ist eine einmalige und große Chance für uns und vor allem für die Kinder in Richtung Chancengleichheit in jedem Bildungsfeld."
"Sogar wenn wir spazieren gehen, werden die Lieder voller Begeisterung gesungen."
"M. hat sich vom Clown zum begeisterungsfähigen, interessierten und lernwilligen Jungen entwickelt."
"Die Kinder haben durch die Verbindung von Musik und Bewegung ganz neue Bewegungsmöglichkeiten entdeckt."
"Die Kinder singen, sprechen und tanzen immer wieder spontan, oft nebenher während des Spiels."
"Es ist beeindruckend, wie (fast) alle Kinder den Takt perfekt mit den Klanghölzern nachspielen können."
"Manche Kinder haben mittlerweile ein großes Repertoire an Liedern, die sie alleine singen können."



Edith Stein verfasste und erhielt zahlreiche Briefe. Die meisten von ihnen beziehen sich auf rein menschliche und zwischenmenschliche oder religiöse Themen.

Unser vorliegender Brief vom 3. Februar 1930 aus Speyer an Hans Reiner in Freiburg dagegen thematisiert die forschungsmethodische Position und wissenschaftliche Konversion der hl. Edith Stein. Insofern nimmt er eine Sonderstellung ein und erlaubt deshalb auch eine Sonderedition.
Nach der kleinen Odyssee des inzwischen 80 Jahre alten Briefes im 20. Jahrhundert ist es nun mein Wunsch, ihn der Öffentlichkeit vorlegen zu dürfen. Dadurch möchte ich insbesondere das Interesse an der hl. Edith Stein als Wissenschaftlerin sowie die Verbindung von Phänomenologie und Thomas von Aquin – mit der Zielsetzung einer partial-holistischen Perspektive – weiter fördern. 

Inhalt
I.    Zum Brief
1.  Kein gewöhnlicher Brief
2.  Die Beziehung zum Adressaten Hans Reiner
3.  Anlass des Briefes „Die Freiheit“
II.  Die Speyrer Zeit der Edith Stein
1.  Nur Erfüllung? Oder „Paraderei“?
2.  Zur Persönlichkeit von Edith Stein
III. Das Schicksal des Briefes
1.   Initiative aus Freiburg-Günterstal – Schwester Adelgundis
2.  Große Freude bei Schwester Maria Amata
3.  Geteilte Freude bei Hans Reiner
4.  Wo ist der Brief von Edith Stein?
5.  Der Fund
6.  Noch einmal zum Brief aus dem Kölner Karmel
IV. Der Brief der Edith Stein: Inhalt, Form und Aufbau
1. Umfang und Aufbau
2. Das Original
3. Die Abschrift
4. Analyse und Interpretation -  in 25 Schritten
V. Die wissenschaftliche Konversion der
Edith Stein – Fazit     und Würdigung